Mi., 17.07., 19.30 Uhr, Oldenburger KinOLaden: „Erzähl es niemandem!“
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Mi., 17.07., 19.30 Uhr, Oldenburger KinOLaden: „Erzähl es niemandem!“

Mi., 17.07., 19.30 Uhr, Oldenburger KinOLaden: „Erzähl es niemandem!“

Regie: Klaus Martens/Deutschland 2017/90 Min.


Im April 1942 begegnet die 19jährige Lillian einem deutschen Soldaten aus Wuppertal.
Helmut ist augenblicklich in Lillian verliebt, und Lillian geht es ebenso. Die Liebe eines
norwegischen Mädchens zu einem deutschen Soldaten gilt als Verrat. Ihre Zuneigung
zu Helmut macht ihr ein schlechtes Gewissen. Als sie erfährt, dass in ihrem Dorf eine
jüdische Familie deportiert worden ist, stellt sie ihn zu Rede und will die Beziehung
beenden. Helmut bleibt zunächst stumm. Dann ringt er ihr ein Versprechen ab: niemals
dürfe sie mit einem anderen Menschen darüber sprechen, was er ihr jetzt sagen wird.
„Meine Mutter“, sagt Helmut, „ist auch Jüdin. Ich selbst bin noch unentdeckt geblieben
und halte mich in der Wehrmachtsuniform versteckt.“
Lillian schwört, immer bei ihm zu bleiben; ein Schwur, mit dem eine der dramatischsten
Liebesgeschichten beginnt, die dieser Krieg hervorgebracht hat. Denn nach dem Abzug
der Deutschen bleibt Lillian zurück in Norwegen und macht sich nach dem Ende des
Krieges auf nach Deutschland, um Helmut zu suchen.
Im Sommer 2009 sitzt die 87jährige Lillian Crott im Flugzeug nach Narvik. Auf dem
Platz neben ihr liegt ein Rucksack. Darin verstaut ist die Urne mit der Asche ihres
Mannes. In Nordnorwegen, jenseits des Polarkreises, will sie einlösen, was sie sich
versprochen hatten: wer überlebt, wird den anderen dort begraben, wo sie sich zum
ersten Mal begegnet sind.
Der Film begleitet sie bei dieser Reise und erzählt die abenteuerliche Geschichte von
Lillian Berthung und Helmut Crott.