Sonnige Stimmung bei dem ersten Gegengerade Filmfestival und kulturfest
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Sonnige Stimmung bei dem ersten Gegengerade Filmfestival und kulturfest

Sonnige Stimmung bei dem ersten Gegengerade Filmfestival und kulturfest

Sonnige Stimmung bei dem ersten Gegengerade / FILMFESTIVAL UND KULTURFEST

Fußball – Kultur – Gesellschaft

Vom 02. bis 06 Juni 2021 fand erstmals das „Gegengerade“ Fußball Film- und Kulturfestival statt. Die Organisator_innen des Festivals von Werkstattfilm e.V. und VfB für Alle e.V. können stolz eine Bilanz ziehen, die ihre Erwartungen noch übertrifft. Die Veranstaltungen im städtischen Marschwegstadion und im KinOLaden waren trotz der immer noch geltenden Corona-Einschränkungen gut besucht oder sogar ausverkauft. Die Live-Diskussionen im Rahmen des Festivals konnten sogar per Stream verfolgt werden.

Die Eröffnungsgala begann mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, dann sahen die Zuschauer_innen auf der voll besetzten Tribüne die bewegende Dokumentation „Rudi Assauer. Macher. Mensch. Legende.“ Anschließend berichtete VfB Ehrenpräsident Klaus Berster über seine Freundschaft mit Assauer, der auch den VfB Oldenburg managte und in seinen letzten Lebensjahren an Demenz erkrankte. 

Kennzeichnend für das „Gegengerade“ Festival war sein außergewöhnliches Programm und die große Bandbreite des Publikums, die es ansprach. Hervorgehoben wurde immer wieder die gesellschaftspolitische Bedeutung des Fußballs: Simon Volpers referierte über Männlichkeitsbilder im Fußball, daran anknüpfend wurden in den Filmen „Mario“ und „Testosterongesteuert“ die Themen Homo- und Transsexualität im Fußball thematisiert. „Football For Better Or For Worse“ und „Khartoum Offside“ beschäftigten sich mit dem Stellenwert des Frauenfußballs. Der Autor Ronny Blaschke stellte sein Buch „Machtspieler: Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution“ vor. Für die Organisator_innen und Publikum war die Auseinandersetzung zwischen Kunst, Kultur, Film und Fußball eine neue Erfahrung und experimentelle Neuerung der nordwestdeutschen Kulturlandschaft.

Auch selbstverwaltete Fußballvereine spielten eine wichtige Rolle beim Festival. Mit „Sonntag morgen Linien ziehen“ feierte eine Dokumentation über den Verein Dynamo Windrad Kassel seine Deutschlandpremiere. Die Gäste des Vereins verewigten sich zudem mit einem kunstvollen Graffito an legaler Stelle im Bereich des Westfalendamm. Besondere Aufmerksamkeit erregten die Mitglieder des HFC Falke, die ihren Verein vorstellten und in Oldenburg bei einer internationalen Pressekonferenz der Öffentlichkeit bekannt gaben, als deutscher Vertreter an einem internationalen Wettbewerb zwischen mitgliedergeführten Vereinen aus Italien, Tschechien, England, Polen, den Niederlanden und Spanien teilzunehmen. Abgerundet wurde das Festival mit einer Gala, die wie alle Veranstaltungen mit Gästen und Diskussionen als Livestream im Internet übertragen wurde. Die Organistor_innen konnten in den fünf Tagen des Festivals viele neue Kontakte über die Grenzen Oldenburgs hinaus knüpfen, welche eine geplante Fortsetzung im nächsten Jahr bereichern könnte. Nach langer Vorbereitung des Projektes, sind sich die Organisator_innen einig, dass das Experiment geglückt ist und eine Fortsetzung mit neuen Elementen entwickelt wird.

An dieser Stelle bedanken wir uns an alle ehrenamtlichen Helfer_innen und den zahlreichen Sponsor_innen.



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