Mi. 12.08. / Do. 13.08., 19.30 uhr: Film „Klasse Deutsch“
23092
post-template-default,single,single-post,postid-23092,single-format-standard,theme-bridge,bridge-core-2.1.1,cookies-not-set,woocommerce-no-js,ajax_fade,page_not_loaded,,side_area_uncovered_from_content,columns-3,qode-theme-ver-21.7,qode-theme-bridge,qode_header_in_grid,bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-6.1,vc_responsive

Mi. 12.08. / Do. 13.08., 19.30 uhr: Film „Klasse Deutsch“

Mi. 12.08. / Do. 13.08., 19.30 uhr: Film „Klasse Deutsch“

Deutschland 2018 / Regie: Florian Heinzen-Ziob / 89 Min.

Was ist der Unterschied zwischen „finden“ und „erfinden“? Wie funktioniert ein Wörterbuch? Und wer ist Albert Schweinsteiger? Die B206 ist keine normale Schulklasse, und Ute Vecchio ist keine normale Lehrerin. Maximal zwei Jahre hat die resolute Kölnerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu nach Deutschland kommen, mit Härte und Hingabe auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten. Dabei sind die Herausforderungen so vielschichtig wie die Länder und Kulturen, aus denen die Kinder kommen: Die ehrgeizige Pranvera, die im Armdrücken selbst gegen die Jungs gewinnt, muss erleben, wie ihre beste Freundin abgeschoben wird. Ferdi, der von einem Job als Automechaniker träumt, bleiben nur vier Monate, um vier Jahre Schulstoff nachzuholen. Und Klassenclown Kujtim hat während seines bewegten Lebens zwar vier Sprachen gelernt, kann aber keine einzige Sprache schreiben.

Die „Klasse Deutsch“ ist ohne Frage etwas Besonderes, bunt, divers und multikulturell, und doch gewährt der Film in unaufgeregtem Schwarz-Weiß den intimen Blick auf ganz alltägliche Situationen. Wenn sich Pranvera, Schach, Kujtim und Ferdi im Klassenraum mit der deutschen Sprache abmühen, erkennen sich nicht nur Migranten wieder, sondern jeder, der je eine Schule besucht hat. Hier wird nicht nur mit Wörtern und Aussprache gerungen, sondern auch mit dem inneren Schweinehund, den Mitschülern und den ehrgeizigen Eltern.

Foto: W-film



X