ab 14.04.2003

Momentaufnahmen: Oldenburg in den 50er und 60er Jahren

Werkstattfilm e.V. präsentiert Ausstellung, Film, Lesung, Diaschau

Werkstattfilm e.V. setzt mit  einer Veranstaltungsreihe über die 50er und 60er in Oldenburg eine Reihe von Projekten fort. Die 20er Jahre standen im Blickpunkt von Film und Ausstellung über den Dokumentarfilmer Gustav Tahl („Der rollernde Photograph“); die Ausstellung „Ein offenes Geheimnis“ warf ein Schlaglicht auf die 30er und 40er Jahre.

Bei diesem Projekt geht es Werkstattfilm nicht um systematische historische Forschung, sondern darum, Bilder der Erinnerung wachzurufen. Das Lebensgefühl der 50er und 60er Jahre soll deutlich werden, dokumentiert durch Fotos, Dias und Filmaufnahmen. Es sind Momentaufnahmen , die jeder anders interpretieren kann in Bezug auf seine persönliche Geschichte. Die unterschiedlichen Sichtweisen und verschiedenen Möglichkeiten der Erinnerung und des Verstehens dieser Zeit können in den Veranstaltungen diskutiert werden. Nicht nur der Zeitzeuge ist hiermit angesprochen, sondern auch junge Bürger der Stadt Oldenburg, die sich mit der Vergangenheit ihrer Stadt auseinander setzten wollen. Die Geschichte ist immer bedeutungsvoll und konstitutiv auch in Bezug auf die Gegenwart und Zukunft. Wichtig für Werkstattfilm ist, das zusammengetragene Material für die Öffentlichkeit und für künftige Generationen verfügbar zu machen.

Schon in die Vorbereitung des Projektes hat Werkstattfilm e. V. interessierte Bürger einbezogen: Viele Zeitzeugen habe ihre Fotos, privaten Filmaufnahmen und Dias für die Ausstellung zur Verfügung gestellt und von ihren Erlebnissen vor der Kamera berichtet. Schüler und Studenten beteiligen sich an der Planung und Durchführung des Projekts.