KULTURFEST
 
AM SONNTAG,
25. SEPTEMBER !

Kaserne Donnerschwee,
Eingang Ammergaustraße


Hier gibt´s weitere Informationen...


"Werkstattfilm mischt sich ein ..."
so steht es in den "Werkstattfilm-News", die wir zur drohenden Schließung unseres Oldenburger Medienarchivs verteilt haben. Werkstattfilm ist nicht mit dem bedeutenden Medienarchiv gleichzusetzen, sondern hat noch zahlreiche andere Tätigkeitsbereiche, davon geben auch unsere Webseiten einen treffenden Eindruck.

Wieder einmal hat der Zufall Pate gestanden. Auf der Suche nach einem geeigneten Unterbringungsort für unser Medienarchiv wurden wir auf dem Gelände der Donnerschwee- Kaserne fündig. Schnell wurden wir auf das sich fast in Sichtweite befindliche ehemalige Soldatenkino aufmerksam, von dem sich Fotos und Unterlagen in unserem Archiv finden lassen. So entstand die Idee und der Traum, dieses Kino als Stadtteilkulturkino wieder zu beleben, mit Filmvorführungen, Konzerten, Kleinkunst etc., zumal man sich beim Eintritt in das Kino in eine längst vergangen geglaubte Zeit versetzt fühlt. Das Innere ist einfach nur prachtvoll zu nennen.

Natürlich bedürfte es einer enormen Kraftanstrengung, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Vieles ist ungeklärt, aber vieles macht auch Hoffnung.  Gerade jetzt setzt die Diskussion um das Gelände der Donnerschwee- Kaserne als mögliche Lösung der Oldenburger Wohnungsnot ein. Wer aber an die Schaffung von Wohnraum in großem Maßstab denkt, muss auch die kulturelle Versorgung berücksichtigen. Jeder, der mit dem Stadtteil Donnerschwee oder mit Kinokultur zu tun hat, ist begeistert von der Idee der Wiedererweckung des "Globe".

Wir sind auch für Ihre Ideen oder Ihre Unterstützung offen und dankbar. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns einfach an !

Ihr Team von WERKSTATTFILM e.V. !


Inhalt der Seite:

NWZ, 8.4.2011: Neues Leben in altem Kasernen-Kino ?

NWZ, 9.4.2011: Großes Kino in Donnerschwee

Neue Zeitung: Jann Kruse und Farschid Ali Zahedi wollen das alte Kino in neuem Licht erstrahlen lassen.

NWZ, 9.7.2011: Arbeiterwohlfahrt schließt Vertrag mit Werkstattfilm

SPD besichtigt Kino „Globe“ auf dem Kasernengelände Donnerschwee

NWZ, 20.09.2011: Kulturversorgung für einen ganz großen Stadtteil

 


OLDENBURG, 8. April 2011

Neues Leben in altem Kasernen-Kino?

Stadtentwicklung - Werkstattfilm will in Donnerschwee leer stehendes Filmtheater reaktivieren

Warme Farben: Ein Blick in den großen Kinosaal auf dem Gelände der Donnerschwee-Kaserne beweist, wie gemütlich man sich in dem Theater von 1954 eingerichtet hat. Bis es wieder benutzbar sein könnte werden aber noch Monate vergehen.   

Die Planungen beginnen jetzt. Vor allem Jugendfilme und Dokumentationen könnten hier gezeigt werden.

von Klaus Fricke

Oldenburg - Drei Kinos für 160 000 Einwohner – ausbaufähig ist dieser Bereich der Unterhaltungsszene in der Filmfestival-Stadt Oldenburg allemal. Doch viele Theater haben im Laufe der vergangenen Jahre schließen müssen, „Cinemaxx“, „Casablanca“ und „Cine K“ halten als verbliebenes Trio die Fahne hoch.

Sie könnten im nächsten Jahr Unterstützung bekommen: Der Verein Werkstattfilm möchte ein seit langem unbenutztes Kino wieder zu Ehren kommen lassen. Im Visier steht dabei das Filmkunsttheater der Donnerschweer-Kaserne, von außen ein unspektakulärer Hallenbau, aber von innen ein Kinosaal von fulminanter Plüscheleganz.

„Uns ist das Kino aufgefallen, nachdem wir im Bunker der Kaserne unser Archiv einrichten konnten“, sagt Werkstattfilm-Chef Farschid Ali Zahedi. „Da haben wir sofort überlegt, wie man den Bau nutzen kann.“ Es schlossen sich Gespräche an mit der Kasernen-Eigentümerin Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sowie mit dem Bürgerverein Donnerschwee, „und alle waren angetan von unserer Idee eines Kulturzentrums mit besonderem Schwerpunkt Jugend- und Dokufilme.“

Bis die ersten bewegten Bilder in dem 1954 erbauten Kinosaal mit 400 Sitzplätzen flackern werden, dürfte aber noch mindestens ein Jahr vergehen. „Wir stehen ganz am Anfang, haben zuerst einmal den Architekten Jann Kruse mit einem Gutachten über den Zustand des Gebäudes beauftragt“, erklärt Zahedi. Ergebnis: Im Prinzip ist die Substanz gut, an Dach und Heizung ist aber einiges zu sanieren.

Was unmittelbar zur Frage nach der Finanzierung des Projekts führt. Bis in das leere Gebäude wieder kulturelles Leben einziehen kann, sind einige 100 000 Euro aufzubringen. „Ideen sind gefragt“, findet Zahedi.

Wichtig sei daneben eine Zusammenarbeit mit der Stadt. Die plant schon seit langem mit der großen Kaserne, vor allem Wohnungsbau soll hier stattfinden. „Bei einer Stadtentwicklung muss man aber auch an die kulturelle Versorgung denken“, betont der Vereinsvorsitzende.

Der alte Kinosaal (früherer Name „The Globe“), in dem auch Theater und Konzerte stattfinden sollen, hat den Vorteil der guten Erreichbarkeit. Man muss nicht über das Kasernengelände laufen, sondern kann einen externen Zugang über die Kranichstraße nutzen.

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OLDENBURG, 9. April 2011

Großes Kino in Donnerschwee
Stadtgeschichte Kasernen-Kino in 50er Jahren gut besucht – Reaktivierung möglich

1954 wurde das Theater für die Engländer gebaut. Es hatte sehr viel Komfort.

von Klaus Fricke

OLDENBURG - Die kulturellen Schätze, die Oldenburg durch den Abzug der Bundeswehr heben kann, werden langsam aber sicher auch der Öffentlichkeit bekannt. Der Flugzeughangar auf dem Fliegerhorst ist als Halle 10 des Staatstheaters in rasanter Zeit berühmt geworden, und Ähnliches könnte dem herrlich plüschigen Kino auf der Donnerschwee-Kaserne bevorstehen. Wie berichtet, will der Verein Werkstattfilm daraus ein vielseitig nutzbares Zentrum machen – mit Filmvorführungen im Mittelpunkt.

Für genau diese Zwecke ist der äußerlich schlichte Bau 1954 von den Engländern, die dort bis 1957 Truppenteile stationiert hatten, errichtet worden. „The Globe“ entsprach mit 400 Holz-Klappstühlen, guten Projektoren, einer Bühne und einem Orchestergraben sowie Stoffbespannungen an den Wänden den Anforderungen der 50er Jahre an einen Unterhaltungstempel.

„The Globe“ war ganz offenbar von Beginn an ein Erfolg: Zehntausende (vor allem militärische) Besucher wurden im ersten Jahr gezählt – zu einer Zeit also, in der es noch in jedem Oldenburger Stadtteil Kinos gab.

Vier Jahre später waren die Briten weg, die Bundeswehr rückte nach – und das Kino der Kaserne wurde (ebenso wie die Anlage auf dem Fliegerhorst) vom Oldenburger Filmspediteur Bruno Saborowski mit Material versorgt. „Ganz normale Filme“, so erzählte er 2004 im Buch „Oldenburger Lichtspiele“, vor allem aber Actionfilme und Sexklamotten.

Ende der 80er Jahre aber blieb auch „The Globe“ (das den Namen längst abgelegt hatte) vom Kinosterben nicht verschont. Das Gebäude schloss – und wartet nun auf neue Nutzer.

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Oldenburg (Oldenburg): Kaserne Donnerschwee | Den Charme der 50er Jahre wollen Farschid Ali Zahedi, Leiter des Werkstattfilm-Vereins und Architekt Jann Kruse belassen. Sie haben sich über beide Ohren in das alte Kino auf dem Kasernengelände Donnerschwee verliebt. Nachdem beide Visionäre erste Gespräche und Planungen vorgenommen haben, möchten sie nun Schwung in die Geschichte bringen. „Es muss jetzt losgehen“, weiß Architekt Jann Kruse, der ansonsten befürchtet, dass die Kosten für die Sanierung viel zu hoch werden.

Der Zahn der Zeit hat an dem denkmalgeschützten Gebäude aus den 60er Jahren kräftig genagt. Die Türen im Eingangsbereich sind verzogen, der Aufgang sackt ab und die Decke im großen Saal weist erste Feuchtigkeitsschäden auf. „Die Substanz des Gebäudes ist dennoch hervorragend“, hat sich Farschid Ali Zahedi erkundigt. Geräumig erstrecken sich die 400 Sitzplätze vor der 15 Meter breiten Bühne. „Die Besonderheit hierbei ist, dass die Bühne sich zwölf Meter tief nach hinten erstreckt“, erklärt der Werkstattfilm-Leiter Farschid Ali Zahedi und plant, nicht nur alternative Kinofilme zu zeigen, sondern auch ein Forum für Theater- und Konzertveranstaltungen zu schaffen. Dies ist insbesondere aufgrund des vorhandenen Orchestergrabens eine verlockende Idee.

„Uns ist klar, dass wir mit den großen Kinokomplexen nicht mithalten können“, weiß Jann Kruse. Die üblichen Blockbuster werden hier später einmal keinen Platz haben. Angedacht sind Nischenprodukte wie Dokumentationen oder auch Eigenarbeiten vom Werkstattfilm-Bereich. In Verbindung mit weiteren Angeboten im Theater- und Musikbereich hätte das Kino als Kulturzentrum in Donnerschwee eine reelle Chance.

Das Konzept beinhaltet die Verbindung der modernen Medienwelt mit dem Charme der 50er Jahre. So sollen zum Beispiel die alten Projektoren wieder in Betrieb genommen, aber auch eine moderne HD-Anlage installiert werden. Bei der nötigen Sanierung des Gebäudes aus dem Jahre 1954 würden die Betreiber auf umweltverträgliche Materialien zurückgreifen. Die Heizungsanlage könne zudem mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden. „Wir sind auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen“, erklärt Farschid Ali Zahedi, bei dem sich bereits drei ehemalige Filmvorführer gemeldet haben, die sofort Feuer und Flamme für das Projekt waren.

Vor der Umsetzung des Konzeptes haben beide keine Bedenken. Das Bundesvermögensamt als Eigentümer der Kasernenanlage sowie der Bürgerverein Donnerschwee haben bereits Unterstützung signalisiert. Allein die Stadt Oldenburg ist jetzt in ihrer Entscheidung gefragt. Damit die Ratsmitglieder einen Eindruck vom dem Projekt bekommen, planen Farschid Ali Zahedi und Jann Kruse in naher Zukunft eine offizielle Begehung des alten Kinos. Zudem möchten die beiden Cineasten am Freitag, 20. Mai um 19 Uhr ein Treffen zum gemeinsamen Ideenaustausch und zur weiteren Projektentwicklung des Kino- und Kulturzentrums Donnerschwee einladen. Der Veranstaltungsort ist abhängig von der Zahl der Teilnehmer und wird noch bekannt gegeben. Alle Interessierten können sich bei info@werkstattfilm.de oder unter 0441 / 12180 anmelden und bei dem Treffen mitmachen. Jede Unterstützung wird dankend angenommen.

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NWZ, 09.07.2011
Arbeiterwohlfahrt schließt
Vertrag mit Werkstattfilm
Kooperation   Projekt auf Kasernen-Gelände

lr Oldenburg - Die Arbeiterwohlfahrt (AWo) Weser-Ems und der Verein Werkstattfilm haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Jetzt planen die beiden Partner ein gemeinsames Inklusionsprojekt, in dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenfinden und die Arbeiten des Oldenburger Film- und Fotoarchivs der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Das teilte die AWo am Freitag mit.

Idealer Projekt-Standort ist nach Ansicht von AWo und Werkstattfilm das Kino „Globe“ auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschweer Kaserne. Dort seien längerfristig Foto- und Filmwettbewerbe, Seminararbeiten, Dokumentationen und Ausstellungen denkbar. Werkstattfilm nutzt bereits auf dem Gelände einen ehemaligen Bunker als Archiv. Um dieses Vorhaben realisieren zu können, hoffen AWo und Werkstattfilm jetzt auf die Unterstützung der Stadt. Sie soll sich dafür einsetzen, das Kino zu erhalten und vor dem Abriss zu bewahren.

Die AWo sieht später an diesem Standort gute Chancen, Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu finden. In den kommenden Monaten solle ein Gesamtkonzept erarbeitet und beantragt werden. Ziel sei es, weitere Gruppen, Vereine und Verbände sowie die Stadtverwaltung miteinzubeziehen.

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Von der Seite: http://spd-oldenburg-mitte-nord.de

SPD besichtigt Kino „Globe“ auf dem Kasernengelände Donnerschwee

15. Juli 2011 . Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Mitte-Nord besichtigte am Mittwoch, dem 13. Juli, zusammen mit dem Arbeitskreis Kultur der SPD-Ratsfraktion und dem Oldenburger SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Wulf das Kino „Globe“ auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne.

Das ehemalige Kino ist in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, weil der Bezirk Weser-Ems der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit dem Verein Werkstattfilm einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hat. Ludwig Eiben und Paul Behrens, Sozialreferenten der AWO, und Farschid Ali Zahedi vom „Werkstattfilm e. V.“ stellten bei der Besichtigung dar, dass es Ziel dieser Vereinbarung sei, mit dem Kino „Globe“ ein Zentrum zu entwickeln aus Kino, Theater, Ausstellungsbereich, Seminararbeit und Café. Ludwig Eiben meinte, dass besonders in Hinblick auf die Stadtteile Donnerschwee und Nadorst damit wohnortnah ein Ort der Begegnung der Menschen geschaffen werden könne.

Die Vertreter des SPD Ortsvereinsvorstands unter Leitung der Vorsitzenden Claudia Ellberg zeigten sich sehr beeindruckt von der Größe des Kinos mit nahezu 400 Sitzplätzen und dem Ambiente, das an alte Kinozeiten erinnerte. Auch die Vertreter der Ratsfraktion, Ursel Burdiek und Gerti Suntrup, sahen die Möglichkeiten für ein Kommunikations- und Begegnungszentrum absolut vorhanden.

Wolfgang Wulf sprach sich dafür aus, sich für ein solches Zentrum einzusetzen und mahnte an, dass die Stadt dies Gebäude für ein solches Vorhaben sichern sollte. Es müsse umgehend über die Kosten und eine Trägerstruktur nachgedacht werde

Wolfgang Wulf, Thomas Matheja, Dieter Hähnel, Ursula Burdiek, Gerti Suntrup, Nicole Piechotta, Ludwig Eiben, Claudia Ellberg, Paul Behrens, Farschid Ali Zahedi


NWZ, 20.09.2011

Kulturversorgung für ganz großen Stadtteil
Stadtentwicklung Werkstattfilm und AWo basteln an Konzept für „Globus“-Kino

von Klaus Fricke

Oldenburg - Noch ist gar nicht klar, welcher Investor das Gelände der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne von der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (Bima) erwerben wird. Doch der Verein Werkstattfilm und der AWo-Bezirksverband arbeiten schon fleißig daran, ihren Traum von einem Zentrum für Gemeinwesenarbeit vorher zu realisieren. Die beiden Einrichtungen haben sich zusammengetan, um das ehemalige Soldatenkino im Norden des Kasernenareals für ihre Zwecke umzubauen.

„Das alte Kino steht unter Denkmalschutz und zudem ganz am Rand der Baufläche“, meinte AWo-Vertreter Paul Behrens am Montag bei der Vorstellung des Projekts. „Wir sind darum sehr optimistisch, dass dieses Gebäude für uns erhalten bleibt.“

Die Idee, das seit 1992 ungenutzte Kino mit seinen 450 Plätzen zu sanieren, stammt – die NWZ berichtete – vom Verein Werkstattfilm. „Das ehemalige ,Globus’-Kino kann ideal für Filmvorführungen genutzt werden, aber ist auch hervorragend geeignet als Ort für Begegnungen, Kultur jeder Art und Gastronomie“, umreißt Vereinschef Farschid Ali Zahedi das Konzept für das neue „Globus“. Der Stadtteil Donnerschwee sei bisher mit kultureller Versorgung nicht so gut bedacht wie andere Bereiche Oldenburgs, weshalb hier eine Versorgungslücke für einen großen Stadtteil geschlossen werden könne. „Wir müssen natürlich noch etwas Druck auf die potenziellen Investoren und auf die Stadt ausüben, damit das ,Globus’ auch erhalten bleibt“, findet Paul Behrens, der zudem auf die Unterstützung der Stadt und der Fraktionen baut.

Zunächst ist mit der Bima ein Nutzungsvertrag über sechs Monate abgeschlossen worden, mittelfristig wollen die „Globus“-Partner aber das Gebäude kaufen und zu einem festen Treffpunkt ausbauen. „Das ist natürlich ein Traum, aber in Relation zu dem, was auf dem Gelände investiert wird, ein bescheidener Betrag“, hält sich Zahedi bedeckt. „Auf jeden Fall hat das neue Quartier mit seinen 600 bis 700 Wohnungen mit dem ,Globus’ eine große Chance, von vornherein kulturell gut versorgt zu sein.“

Um das zu beweisen, um aber auch die Neugier vieler Anwohner auf das Kino (das unmittelbar neben der vom Oldenburger TB genutzten Skater-Halle und der Graffiti-Wand liegt) zu befriedigen, veranstalten Werkstattfilm und AWo am Sonntag, 25. September, von 12 bis 20 Uhr das Kultur- und Familienfest „Globus in Oldenburg“ vor dem Gebäude sowie im Kinofoyer. In diesem ganz im Stil der 1950er Jahre bewahrten Bereich gibt es zudem die Möglichkeit, den großen Kinosaal selbst genauer kennenzulernen.

 

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