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"Werkstattfilm mischt sich ein ..." so steht
es in den "Werkstattfilm-News", die wir zur drohenden Schließung
unseres Oldenburger Medienarchivs verteilt haben. Werkstattfilm ist nicht
mit dem bedeutenden Medienarchiv gleichzusetzen, sondern hat noch
zahlreiche andere Tätigkeitsbereiche, davon geben auch unsere Webseiten
einen treffenden Eindruck.
Wieder einmal hat der Zufall Pate gestanden. Auf der Suche
nach einem geeigneten Unterbringungsort für unser Medienarchiv wurden wir
auf dem Gelände der Donnerschwee- Kaserne fündig. Schnell wurden wir auf
das sich fast in Sichtweite befindliche ehemalige Soldatenkino aufmerksam,
von dem sich Fotos und Unterlagen in unserem Archiv finden lassen. So
entstand die Idee und der Traum, dieses Kino als Stadtteilkulturkino
wieder zu beleben, mit Filmvorführungen, Konzerten, Kleinkunst etc., zumal
man sich beim Eintritt in das Kino in eine längst vergangen geglaubte Zeit
versetzt fühlt. Das Innere ist einfach nur prachtvoll zu nennen.
Natürlich bedürfte es einer enormen Kraftanstrengung,
diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Vieles ist ungeklärt, aber
vieles macht auch Hoffnung. Gerade jetzt setzt die Diskussion um das
Gelände der Donnerschwee- Kaserne als mögliche Lösung der Oldenburger
Wohnungsnot ein. Wer aber an die Schaffung von Wohnraum in großem Maßstab
denkt, muss auch die kulturelle Versorgung berücksichtigen. Jeder, der mit
dem Stadtteil Donnerschwee oder mit Kinokultur zu tun hat, ist begeistert
von der Idee der Wiedererweckung des "Globe".
Wir sind auch für Ihre Ideen oder Ihre Unterstützung offen
und dankbar. Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns einfach an !
Ihr Team von WERKSTATTFILM e.V. !
Inhalt der Seite:
NWZ, 8.4.2011: Neues Leben in
altem Kasernen-Kino ?
NWZ, 9.4.2011: Großes Kino in
Donnerschwee
Neue Zeitung: Jann Kruse und
Farschid Ali Zahedi wollen das alte Kino in neuem Licht erstrahlen lassen.
NWZ, 9.7.2011:
Arbeiterwohlfahrt schließt Vertrag mit Werkstattfilm
SPD besichtigt Kino „Globe“ auf dem Kasernengelände Donnerschwee
NWZ, 20.09.2011:
Kulturversorgung für einen ganz großen Stadtteil

OLDENBURG, 8. April 2011
Neues Leben in altem Kasernen-Kino?
Stadtentwicklung - Werkstattfilm will in Donnerschwee leer
stehendes Filmtheater reaktivieren
Warme Farben: Ein Blick in den großen Kinosaal auf dem Gelände der
Donnerschwee-Kaserne beweist, wie gemütlich man sich in dem Theater von
1954 eingerichtet hat. Bis es wieder benutzbar sein könnte werden aber
noch Monate vergehen. Die Planungen beginnen jetzt. Vor allem
Jugendfilme und Dokumentationen könnten hier gezeigt werden.
von Klaus Fricke
Oldenburg - Drei Kinos für 160 000
Einwohner – ausbaufähig ist dieser Bereich der Unterhaltungsszene in der
Filmfestival-Stadt Oldenburg allemal. Doch viele Theater haben im Laufe
der vergangenen Jahre schließen müssen, „Cinemaxx“, „Casablanca“ und „Cine
K“ halten als verbliebenes Trio die Fahne hoch.
Sie könnten im nächsten Jahr Unterstützung bekommen: Der Verein
Werkstattfilm möchte ein seit langem unbenutztes Kino wieder zu Ehren
kommen lassen. Im Visier steht dabei das
Filmkunsttheater der Donnerschweer-Kaserne, von außen ein
unspektakulärer Hallenbau, aber von innen ein Kinosaal von fulminanter
Plüscheleganz.
„Uns ist das Kino aufgefallen, nachdem wir im Bunker der Kaserne unser
Archiv einrichten konnten“, sagt Werkstattfilm-Chef Farschid Ali Zahedi.
„Da haben wir sofort überlegt, wie man den Bau nutzen kann.“ Es schlossen
sich Gespräche an mit der Kasernen-Eigentümerin Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben sowie mit dem
Bürgerverein Donnerschwee, „und alle waren angetan von unserer Idee
eines Kulturzentrums mit besonderem Schwerpunkt Jugend- und Dokufilme.“
Bis die ersten bewegten Bilder in dem 1954 erbauten Kinosaal mit 400
Sitzplätzen flackern werden, dürfte aber noch mindestens ein Jahr
vergehen. „Wir stehen ganz am Anfang, haben zuerst einmal den
Architekten Jann Kruse mit einem Gutachten über den Zustand des
Gebäudes beauftragt“, erklärt Zahedi. Ergebnis: Im Prinzip ist die
Substanz gut, an Dach und Heizung ist aber einiges zu sanieren.
Was unmittelbar zur Frage nach der Finanzierung des Projekts führt. Bis in
das leere Gebäude wieder kulturelles Leben einziehen kann, sind einige 100
000 Euro aufzubringen. „Ideen sind gefragt“, findet Zahedi.
Wichtig sei daneben eine Zusammenarbeit mit der Stadt. Die plant schon
seit langem mit der großen Kaserne, vor allem Wohnungsbau soll hier
stattfinden. „Bei einer Stadtentwicklung muss man aber auch an die
kulturelle Versorgung denken“, betont der Vereinsvorsitzende.
Der alte Kinosaal (früherer Name „The Globe“), in dem auch Theater und
Konzerte stattfinden sollen, hat den Vorteil der guten Erreichbarkeit. Man
muss nicht über das Kasernengelände laufen, sondern kann einen externen
Zugang über die Kranichstraße nutzen.
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OLDENBURG, 9. April 2011
Großes Kino in Donnerschwee
Stadtgeschichte Kasernen-Kino in 50er Jahren gut besucht –
Reaktivierung möglich
1954 wurde das Theater für die Engländer gebaut. Es hatte sehr viel
Komfort.
von Klaus Fricke
OLDENBURG - Die kulturellen Schätze, die Oldenburg durch den Abzug der
Bundeswehr heben kann, werden langsam aber sicher auch der Öffentlichkeit
bekannt. Der
Flugzeughangar auf dem Fliegerhorst ist als Halle 10 des
Staatstheaters in rasanter Zeit berühmt geworden, und Ähnliches könnte dem
herrlich plüschigen Kino auf der Donnerschwee-Kaserne bevorstehen. Wie
berichtet, will der Verein Werkstattfilm daraus ein vielseitig nutzbares
Zentrum machen – mit Filmvorführungen im Mittelpunkt.
Für genau diese Zwecke ist der äußerlich schlichte Bau 1954 von den
Engländern, die dort bis 1957 Truppenteile stationiert hatten, errichtet
worden. „The Globe“ entsprach mit 400 Holz-Klappstühlen, guten
Projektoren, einer Bühne und einem Orchestergraben sowie
Stoffbespannungen an den Wänden den Anforderungen der 50er Jahre an einen
Unterhaltungstempel.
„The Globe“ war ganz offenbar von Beginn an ein Erfolg: Zehntausende (vor
allem militärische) Besucher wurden im ersten Jahr gezählt – zu einer Zeit
also, in der es noch in jedem Oldenburger Stadtteil Kinos gab.
Vier Jahre später waren die Briten weg, die Bundeswehr rückte nach – und
das Kino der Kaserne wurde (ebenso wie die Anlage auf dem Fliegerhorst)
vom Oldenburger Filmspediteur Bruno Saborowski mit Material versorgt.
„Ganz normale Filme“, so erzählte er 2004 im Buch „Oldenburger
Lichtspiele“, vor allem aber Actionfilme und Sexklamotten.
Ende der 80er Jahre aber blieb auch „The Globe“ (das den Namen längst
abgelegt hatte) vom Kinosterben nicht verschont. Das Gebäude schloss – und
wartet nun auf neue Nutzer.
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Oldenburg (Oldenburg):
Kaserne Donnerschwee
| Den Charme der 50er Jahre wollen Farschid Ali Zahedi, Leiter des
Werkstattfilm-Vereins und Architekt Jann Kruse belassen. Sie haben sich
über beide Ohren in das alte Kino auf dem Kasernengelände Donnerschwee
verliebt. Nachdem beide Visionäre erste Gespräche und Planungen
vorgenommen haben, möchten sie nun Schwung in die Geschichte bringen. „Es
muss jetzt losgehen“, weiß Architekt Jann Kruse, der ansonsten befürchtet,
dass die Kosten für die Sanierung viel zu hoch werden.
Der Zahn der Zeit hat an dem denkmalgeschützten
Gebäude aus den 60er Jahren kräftig genagt. Die Türen im Eingangsbereich
sind verzogen, der Aufgang sackt ab und die Decke im großen Saal weist
erste Feuchtigkeitsschäden auf. „Die Substanz des Gebäudes ist dennoch
hervorragend“, hat sich Farschid Ali Zahedi erkundigt. Geräumig erstrecken
sich die 400 Sitzplätze vor der 15 Meter breiten Bühne. „Die Besonderheit
hierbei ist, dass die Bühne sich zwölf Meter tief nach hinten erstreckt“,
erklärt der Werkstattfilm-Leiter Farschid Ali Zahedi und plant, nicht nur
alternative Kinofilme zu zeigen, sondern auch ein Forum für Theater- und
Konzertveranstaltungen zu schaffen. Dies ist insbesondere aufgrund des
vorhandenen Orchestergrabens eine verlockende Idee.
„Uns ist klar, dass wir mit den großen
Kinokomplexen nicht mithalten können“, weiß Jann Kruse. Die üblichen
Blockbuster werden hier später einmal keinen Platz haben. Angedacht sind
Nischenprodukte wie Dokumentationen oder auch Eigenarbeiten vom
Werkstattfilm-Bereich. In Verbindung mit weiteren Angeboten im Theater-
und Musikbereich hätte das Kino als Kulturzentrum in Donnerschwee eine
reelle Chance.
Das Konzept beinhaltet die Verbindung der modernen
Medienwelt mit dem Charme der 50er Jahre. So sollen zum Beispiel die alten
Projektoren wieder in Betrieb genommen, aber auch eine moderne HD-Anlage
installiert werden. Bei der nötigen Sanierung des Gebäudes aus dem Jahre
1954 würden die Betreiber auf umweltverträgliche Materialien
zurückgreifen. Die Heizungsanlage könne zudem mit nachwachsenden
Rohstoffen betrieben werden. „Wir sind auf ehrenamtliche Hilfe
angewiesen“, erklärt Farschid Ali Zahedi, bei dem sich bereits drei
ehemalige Filmvorführer gemeldet haben, die sofort Feuer und Flamme für
das Projekt waren.
Vor der Umsetzung des Konzeptes haben beide keine
Bedenken. Das Bundesvermögensamt als Eigentümer der Kasernenanlage sowie
der Bürgerverein Donnerschwee haben bereits Unterstützung signalisiert.
Allein die Stadt Oldenburg ist jetzt in ihrer Entscheidung gefragt. Damit
die Ratsmitglieder einen Eindruck vom dem Projekt bekommen, planen
Farschid Ali Zahedi und Jann Kruse in naher Zukunft eine offizielle
Begehung des alten Kinos. Zudem möchten die beiden Cineasten am Freitag,
20. Mai um 19 Uhr ein Treffen zum gemeinsamen Ideenaustausch und zur
weiteren Projektentwicklung des Kino- und Kulturzentrums Donnerschwee
einladen. Der Veranstaltungsort ist abhängig von der Zahl der Teilnehmer
und wird noch bekannt gegeben. Alle Interessierten können sich bei info@werkstattfilm.de
oder unter 0441 / 12180 anmelden und bei dem Treffen mitmachen. Jede
Unterstützung wird dankend angenommen.
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NWZ, 09.07.2011
Arbeiterwohlfahrt schließt
Vertrag mit Werkstattfilm
Kooperation
Projekt auf Kasernen-Gelände
lr Oldenburg - Die Arbeiterwohlfahrt (AWo) Weser-Ems
und der Verein Werkstattfilm haben einen Kooperationsvertrag geschlossen.
Jetzt planen die beiden Partner ein gemeinsames Inklusionsprojekt, in dem
Menschen mit und ohne Behinderung zusammenfinden und die Arbeiten des
Oldenburger Film- und Fotoarchivs der Öffentlichkeit präsentiert werden
sollen. Das teilte die AWo am Freitag mit.
Idealer Projekt-Standort ist nach Ansicht von AWo und Werkstattfilm das
Kino „Globe“ auf dem Gelände der ehemaligen Donnerschweer Kaserne. Dort
seien längerfristig Foto- und Filmwettbewerbe, Seminararbeiten,
Dokumentationen und Ausstellungen denkbar. Werkstattfilm nutzt bereits auf
dem Gelände einen ehemaligen Bunker als Archiv. Um dieses Vorhaben
realisieren zu können, hoffen AWo und Werkstattfilm jetzt auf die
Unterstützung der Stadt. Sie soll sich dafür einsetzen, das Kino zu
erhalten und vor dem Abriss zu bewahren.
Die AWo sieht später an diesem Standort gute Chancen,
Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu finden. In den
kommenden Monaten solle ein Gesamtkonzept erarbeitet und beantragt werden.
Ziel sei es, weitere Gruppen, Vereine und Verbände sowie die
Stadtverwaltung miteinzubeziehen.
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Von der Seite:
http://spd-oldenburg-mitte-nord.de
SPD besichtigt Kino „Globe“ auf dem Kasernengelände Donnerschwee
15. Juli 2011 . Der Vorstand des
SPD-Ortsvereins Mitte-Nord besichtigte am Mittwoch, dem 13. Juli, zusammen
mit dem Arbeitskreis Kultur der SPD-Ratsfraktion und dem Oldenburger
SPD-Landtagsabgeordneten Wolfgang Wulf das Kino „Globe“ auf dem Gelände
der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne.
Das ehemalige Kino ist in den Mittelpunkt des Interesses gerückt,
weil der Bezirk Weser-Ems der Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit dem Verein
Werkstattfilm einen Kooperationsvertrag unterzeichnet hat. Ludwig Eiben
und Paul Behrens, Sozialreferenten der AWO, und Farschid Ali Zahedi vom
„Werkstattfilm e. V.“ stellten bei der Besichtigung dar, dass es Ziel
dieser Vereinbarung sei, mit dem Kino „Globe“ ein Zentrum zu entwickeln
aus Kino, Theater, Ausstellungsbereich, Seminararbeit und Café. Ludwig
Eiben meinte, dass besonders in Hinblick auf die Stadtteile Donnerschwee
und Nadorst damit wohnortnah ein Ort der Begegnung der Menschen
geschaffen werden könne.
Die Vertreter des SPD Ortsvereinsvorstands unter Leitung der
Vorsitzenden Claudia Ellberg zeigten sich sehr beeindruckt von der Größe
des Kinos mit nahezu 400 Sitzplätzen und dem Ambiente, das an alte
Kinozeiten erinnerte. Auch die Vertreter der Ratsfraktion, Ursel Burdiek
und Gerti Suntrup, sahen die Möglichkeiten für ein Kommunikations- und
Begegnungszentrum absolut vorhanden.
Wolfgang Wulf sprach sich dafür aus, sich für ein solches Zentrum
einzusetzen und mahnte an, dass die Stadt dies Gebäude für ein solches
Vorhaben sichern sollte. Es müsse umgehend über die Kosten und eine
Trägerstruktur nachgedacht werde

Wolfgang Wulf, Thomas Matheja, Dieter Hähnel, Ursula
Burdiek, Gerti Suntrup, Nicole Piechotta, Ludwig Eiben, Claudia Ellberg,
Paul Behrens, Farschid Ali Zahedi
NWZ, 20.09.2011
Kulturversorgung für ganz großen Stadtteil
Stadtentwicklung Werkstattfilm und AWo basteln an
Konzept für „Globus“-Kino
von Klaus Fricke

Oldenburg - Noch ist gar nicht klar, welcher Investor das Gelände der
ehemaligen Donnerschwee-Kaserne von der Bundesanstalt für
Immobilienangelegenheiten (Bima) erwerben wird. Doch der Verein
Werkstattfilm und der AWo-Bezirksverband arbeiten schon fleißig daran,
ihren Traum von einem Zentrum für Gemeinwesenarbeit vorher zu
realisieren. Die beiden Einrichtungen haben sich zusammengetan, um das
ehemalige Soldatenkino im Norden des Kasernenareals für ihre Zwecke
umzubauen.
„Das alte Kino steht unter Denkmalschutz und zudem ganz am Rand der
Baufläche“, meinte AWo-Vertreter Paul Behrens am Montag bei der
Vorstellung des Projekts. „Wir sind darum sehr optimistisch, dass dieses
Gebäude für uns erhalten bleibt.“
Die Idee, das seit 1992 ungenutzte Kino mit seinen 450 Plätzen zu
sanieren, stammt – die NWZ berichtete – vom Verein Werkstattfilm.
„Das ehemalige ,Globus’-Kino kann ideal für Filmvorführungen genutzt
werden, aber ist auch hervorragend geeignet als Ort für Begegnungen,
Kultur jeder Art und Gastronomie“, umreißt Vereinschef Farschid Ali
Zahedi das Konzept für das neue „Globus“. Der Stadtteil Donnerschwee sei
bisher mit kultureller Versorgung nicht so gut bedacht wie andere
Bereiche Oldenburgs, weshalb hier eine Versorgungslücke für einen großen
Stadtteil geschlossen werden könne. „Wir müssen natürlich noch etwas
Druck auf die potenziellen Investoren und auf die Stadt ausüben, damit
das ,Globus’ auch erhalten bleibt“, findet Paul Behrens, der zudem auf
die Unterstützung der Stadt und der Fraktionen baut.
Zunächst
ist mit der Bima ein Nutzungsvertrag über sechs Monate abgeschlossen
worden, mittelfristig wollen die „Globus“-Partner aber das Gebäude
kaufen und zu einem festen Treffpunkt ausbauen. „Das ist natürlich ein
Traum, aber in Relation zu dem, was auf dem Gelände investiert wird, ein
bescheidener Betrag“, hält sich Zahedi bedeckt. „Auf jeden Fall hat das
neue Quartier mit seinen 600 bis 700 Wohnungen mit dem ,Globus’ eine
große Chance, von vornherein kulturell gut versorgt zu sein.“
Um das zu beweisen, um aber auch die Neugier vieler Anwohner auf das
Kino (das unmittelbar neben der vom Oldenburger TB genutzten
Skater-Halle und der Graffiti-Wand liegt) zu befriedigen, veranstalten
Werkstattfilm und AWo am Sonntag, 25. September, von 12 bis 20 Uhr das
Kultur- und Familienfest „Globus in Oldenburg“ vor dem Gebäude sowie im
Kinofoyer. In diesem ganz im Stil der 1950er Jahre bewahrten Bereich
gibt es zudem die Möglichkeit, den großen Kinosaal selbst genauer
kennenzulernen.
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