So., 27.10., 16.00 Uhr: Wo die sprache fehlt: PrSäsentation unseres Bildbands über jüdisches Leben in Oldenburg
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So., 27.10., 16.00 Uhr: Wo die sprache fehlt: PrSäsentation unseres Bildbands über jüdisches Leben in Oldenburg

So., 27.10., 16.00 Uhr: Wo die sprache fehlt: PrSäsentation unseres Bildbands über jüdisches Leben in Oldenburg

Ende Oktober erscheint ein neuer Bildband von Werkstattfilm e.V., der sich einer visuellen Auseinandersetzung mit dem jüdischen Leben in Oldenburg widmet: In einer nächtlichen Installation im Jahr 2001 projizierte das Team von Werkstattfilm Bilder von Oldenburger Jüdinnen und Juden an die Häuser in der Innenstadt, in denen sie vor ihrer Verfolgung und Deportation gelebt haben. Diese Kunstaktion wurde konzipiert und entwickelt von Farschid Ali Zahedi, wodurch eine Reihe an visuellen Zeugnissen des Privat- und Alltagslebens dieser jüdischen Familien entstand. Die Realisierung erfolgte in einem monatelangen Prozess durch Anke Egblomassé, Matthias Krispin, Mohammad E.  und Farschid Ali Zahedi.

Die Fotografien sollen somit ein Bewusstsein schaffen für die verschwundenen jüdischen Bürger Oldenburgs und an ihre Gesichter und ihr Leben erinnern. Sie sind nun erstmals in dem 60-seitigen Bildband zusammen mit kurzen Informationen zu den jeweiligen Personen veröffentlicht.

Ein Anliegen unseres Bildbands ist es, die oftmals vergessenen polnischstämmigen Jüdinnen und Juden aus der Kurwickstraße sichtbar zu machen. Das Datum der Vorstellung ist daher bewusst gewählt, denn wir wollen damit an die Nacht vom 27. auf den 28. Oktober erinnern, in der bundesweit zahlreiche polnische Juden verhaftet und abgeschoben wurden.

Am Sonntag, den 27. Oktober 2019 um 16.00 Uhr wird der Bildband in einer Veranstaltung im KinOLaden der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei geben wir bei Kaffee, Tee und Kuchen einen Einblick in die Fotografien des Bildbands und in seine Entstehungsgeschichte. Wir freuen uns besonders, dass die Oldenburger Rabbinerin Alina Treiger ein Grußwort halten wird.



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