Werkstattfilm | Mi. 20./Do. 21.03., 19.30 Uhr: Film „Hunger in Waldenburg – ums tägliche Brot“
21595
post-template-default,single,single-post,postid-21595,single-format-standard,cookies-not-set,woocommerce-no-js,ajax_fade,page_not_loaded,,side_area_uncovered_from_content,columns-3,qode-theme-ver-16.8,qode-theme-bridge,qode_header_in_grid,bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.5,vc_responsive

Mi. 20./Do. 21.03., 19.30 Uhr: Film „Hunger in Waldenburg – ums tägliche Brot“

Mi. 20./Do. 21.03., 19.30 Uhr: Film „Hunger in Waldenburg – ums tägliche Brot“

Regie. Phil Jutzi, Wolfgang Neff / Deutschland 1928/29

„Hunger in Waldenburg“ entstand 1928/29 und zeigt mit Laiendarstellern das Leben der Menschen im niederschlesischen Kohlerevier Waldenburg  – ohne Sentimentalität, ohne falsches Mitleid. Die damalige Zensur schritt ein, um sozialen Unruhen, die der Film möglicherweise auslösen könnte, vorzubeugen. Die Waldenburger bekamen ihren Film nie zu sehen. 1933 wurde der Streifen von den Nationalsozialisten verboten und verschwand für lange Zeit.

„Morgenröte“ war die bürgerliche Antwort auf „Hunger in Waldenburg“, entstanden im selben Jahr, an den gleichen Schauplätzen. Soziale Fragen kreuzen sich mit Eheproblemen der „besseren“ Gesellschaft und gehen am Ende eine unheilige Allianz ein, wenn die Drehbuchautoren ihre Sympathien einem Streikbrecher schenken und das Publikum dazu auffordern, es ihnen gleich zu tun.

Für beide Stummfilme sind exklusiv neue Musikeinspielungen entstanden.

Foto: absolut Medien



X