Werkstattfilm | Di., 06.11., 16.00 Uhr: Rundgang Geschichte der Zwangsarbeit in Oldenburg
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Di., 06.11., 16.00 Uhr: Rundgang Geschichte der Zwangsarbeit in Oldenburg

Di., 06.11., 16.00 Uhr: Rundgang Geschichte der Zwangsarbeit in Oldenburg


Dauer: ca. 60 Minuten

Kosten: 8€ / 5€ ermäßigt

Anmeldung unter 0441 – 12180 oder info@werkstattfilm.de

Die Geschichte der Zwangsarbeit in der NS-Zeit ist im öffentlichen Bewusstsein kaum präsent. Millionen Menschen wurden während des Zweiten Weltkriegs aus den besetzten Ländern nach Deutschland verschleppt, um hier in der Industrie, der Landwirtschaft oder in privaten Haushalten unter oft brutal unmenschlichen Bedingungen zu arbeiten. Oldenburg war hierbei keine Ausnahme. Es gab am Rennplatz in Ohmstede ein Durchgangslager für tausende von Zwangsarbeiter_innen und im gesamten Stadtgebiet über 40 Lager, sodass der Anblick dieser Menschen während des Krieges zum alltäglichen Stadtbild gehörte. Nach 1945 wurde diese Tatsache rasch verdrängt. Es gibt nur wenige Erinnerungsorte, die an ihr Schicksal erinnern – verstreute Gräber auf Friedhöfen, ein aus privaten Mitteln errichtetes Kreuz in Ohmstede oder einen kleinen Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof. Der Stadtrundgang soll an die Zwangsarbeiter_innen und ihre Geschichte(n) erinnern und verschiedene hierfür relevante Orte, die Opfer der Zwangsarbeit und auch die Täter_innen vorstellen, um ein Bewusstsein zu schaffen.



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