Werkstattfilm | Fr. 19.01., 19.30 Uhr: Film „Verlorene Zeit“
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Fr. 19.01., 19.30 Uhr: Film „Verlorene Zeit“

Fr. 19.01., 19.30 Uhr: Film „Verlorene Zeit“

Foto: Zwangsarbeiter in Oldenburg.

Verlorene Zeit

Dokumentarfilm von Farschid Ali Zahedi

60 Min., Deutschland 1995

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Holocaust-Gedenktag „Living History“ in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg zeigt Werkstattfilm am Freitag, dem 19. Januar um 19.30 Uhr den Dokumentarfilm „Verlorene Zeit. Geschichte der Zwangsarbeit in der Stadt Oldenburg und Region“.

Während des 2. Weltkriegs war Oldenburg bedeutende Garnisonsstadt des Deutschen Reiches, wichtige Verwaltungsstadt und Verkehrsknotenpunkt für Eisenbahn und Schiffe, aber auch Industriestadt mit einem Netz von über 50 Lagern für ausländische ZwangsarbeiterInnen. Nach einer Erfassung der Staatspolizei Bremen vom 21. April 1944 lebten zu dem Zeitpunkt in der Region Oldenburg 98.516 „Zwangsverpflichtete“, davon 27.686 Frauen und 470 Kinder.

Der Film versucht einen Überblick über deren Geschichte und Situation zu vermitteln. Auf der einen Seite soll mit Hilfe von Akten, Dokumenten und Dreharbeiten an den Schauplätzen die Situation in ihrer Gesamtheit geschildert werden, auf der anderen Seite mit Berichten von noch lebenden Zeitzeugen und betroffenen Zwangsarbeiter_innen deren individuelles Schicksal gezeigt werden. Der Film stellt einen wichtigen Beitrag in der Geschichte der Befreiung der Stadt Oldenburgs vom Faschismus mit Schwerpunkt auf einen vergessenen und verdrängten Teil der Stadtgeschichte dar. Im Anschluss an den Film steht der Filmemacher Farschid Ali Zahedi für ein Gespräch zur Verfügung.



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