Werkstattfilm | Mi. 05. / Do. 06.10., 19.30 Uhr: Kino „Wohnen und Urbanität der 50er und 60er Jahre“
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Mi. 05. / Do. 06.10., 19.30 Uhr: Kino „Wohnen und Urbanität der 50er und 60er Jahre“

Mi. 05. / Do. 06.10., 19.30 Uhr: Kino „Wohnen und Urbanität der 50er und 60er Jahre“

Der dritte Filmabend in unserer Reihe zur Entwicklung des urbanen Lebensraums anläßlich des 50. Jahrestages der Oldeburger Fußgängerzone widmet sich den Entwicklungen der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Wie bereits zum „Neuen Bauen“ der 20er Jahre werden wir eine Reihe zeitgenössischer Kurzfilme aus dieser Ära zeigen:

Für einen Platz an der Sonne Rudi Hornecker, D 1959

Die gemordete Stadt Manfred Durniok, D 1965

Bag de ens Facader – Hinter den gleichen Fassaden Peter Weiss, DK 1961

Die Stadt Herbert Vesely, 1960

Den Idealen des „Neuen Bauens“ der 1920er Jahre folgend, zielte die Modernisierung der europäischen Großstädte nach 1945 auf bessere Lebensbedingungen für die arbeitende Bevölkerung. Überall fehlte es an Wohnraum. Industrielle Massenproduktion und Konsumkultur stellten die Menschen und ihre sozialen Beziehungen vor große Veränderungen. Das Medium Film diente als ein Mittel, um einerseits die Stadt- und Verkehrsmodelle „von Morgen“ zu bewerben und andererseits der Kritik an der Rationalisierung des Alltags Ausdruck zu verleihen.



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