Werkstattfilm | Großer Andrang bei Filmpremiere im Kinoladen
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Großer Andrang bei Filmpremiere im Kinoladen

Großer Andrang bei Filmpremiere im Kinoladen

Foto: Besucher_innen diskutieren nach dem Film mit Muhanad Mhisen (Bildmitte rechts mit schwarzem Oberteil)

Am 5. März hatte im KinOLaden ein besonderer Film Premiere: Der Syrer Muhanad Mhisen dokumentierte mit seiner Kamera schreckliche Bilder von zerstörten Städten in Syrien und überfüllten Flüchtlingslagern. Im Rahmen eines Kreativworkshops in der Reihe „Meine Stimme hat keine Heimat“ entstand daraus der Film „Für diesen Baum wurde sich viel Mühe gegeben“. Ziel des Workshop war es, durch eine künstlerische Auseinandersetzung die Aufarbeitung mit dem Erlebten zu unterstützen und fördern. Die Aufnahmen sind für Muhanad Mhisen ein Muster dessen, was tagtäglich in fast allen Regionen Syriens passiert.

Am vergangenen Sonntag wurde der Film zwei Mal vor vollbesetztem Haus im KinOLaden gezeigt. Im Anschluss an die Vorführungen diskutierten die Besucher_innen angeregt mit dem Filmemacher. Dabei wurden die Eindringlichkeit und Unmittelbarkeit der Bilder ebenso gelobt wie die Verbindung mit einer Musik, die diesen Eindruck noch verstärkte. Im KinOLaden sind außerdem Fotografien von Muhanad Mhisen ausgestellt, die den Alltag in den Gemeinschaftsunterkünften in Oldenburg zeigen, sowie die Aufnahmen von Ali Azad und Ali-Adel Yusfi, die Erlebnisse und Erfahrungen ihrer Flucht aus Syrien mit dem Smartphone dokumentierten. Die Veranstaltung war gleichzeitig der eindrucksvolle Abschluss der Reihe „Meine Stimme hat keine Heimat“.

Wegen des großen Andrangs zu der Filmvorführung am letzten Sonntag wird „Für diesen Baum wurde sich viel Mühe gegeben“ am 12. März um 18.00 Uhr im KinOladen wiederholt. Die Fotos von Muhanad Mhisen, Ali Azadv und Ali-Adel Yusfi sind noch bis zum 19. März zu sehen.

Der Workshop „Meine Stimme hat keine Heimat“  fand statt in Kooperation mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. und dem Verein zur Förderung von Werkstattfilm e.V. und wurde gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.



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