Werkstattfilm | Sonderausstellung: „Der Oldenburger Hafen – eine Zeitreise in Bildern“
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Sonderausstellung: „Der Oldenburger Hafen – eine Zeitreise in Bildern“

Sonderausstellung: „Der Oldenburger Hafen – eine Zeitreise in Bildern“

Sonderausstellung: „Der Oldenburger Hafen – eine Zeitreise in Bildern“

In einer neuen Sonderausstellung können Besucher_innen anhand historischer Fotografien aus unserem Archiv, die wechselvolle Geschichte des Oldenburger Hafens entdecken. Die feierliche Ausstellungseröffnung fand am Sonntag, den 18.09. um 11.00 Uhr statt.

Viele kleine aber auch größere Betriebe, die die Hunte als Transportweg nutzten, siedelten sich im Laufe der Jahre am Oldenburger Hafen an. Einen regen Handel mit Portugal und England betrieb schon die Oldenburger Glashütte Ende des 19. Jahrhunderts.

Das alte Hafenbecken, das früher bis etwa zur Höhe Ritterstraße/Staustraße reichte, wurde in den 1930er Jahren zurückgebaut und erweiterte den Stautorplatz. 1935 wurde außerdem der Küstenkanal fertiggestellt und der Hafen erhielt seinen Anschluss an das Ruhrgebiet. Dadurch erlebte der Oldenburger Hafen insbesondere auch nach dem Zweiten Weltkrieg einen wirtschaftlichen Aufschwung. Mittlerweile sind die alten Firmen wie Roelofs & Co GmbH, die Midgard Oldenburg, Carl Meentzen & Co Kohle und Öl und J. Müller mit dem weit sichtbaren Getreidesilo aus dem alten Hafenbereich verschwunden. Auch der Schlachthof ist bereits in den 1980ern ins Gewerbegebiet Tweelbäke gezogen. Bald wird noch die Firma Rheinumschlag ihr Gelände verlassen.

Hatten in den 1980er Jahren noch die Bundesagentur und Landeszentralbank die Möglichkeit ihre Gebäude direkt an der Hunte zu errichten, wurde inzwischen die Attraktivität des Wohnens am alten Stadthafen erkannt und es entstehen auf beiden Seiten große Wohnanlagen. Der eigentliche Hafen hat sich immer weiter in den Bereich hinter der Eisenbahnbrücke verlagert. Schon früher waren hier auch kleinere Betriebe angesiedelt wie zum Beispiel die Oldenburger Eisfabrik, aber auch größere wie die Landeswirtschaftliche Zentralgenossenschaft (LZG) mit ihren Lagerhausbauten und Silos für die Einlagerung von Getreide- und Futtermitteln. Auch die Brands Werft, ein altes Oldenburger Familienunternehmen, lag auf der anderen, der Osternburger Seite des Hafens vor der Einmündung des Hemmelbäker Kanals in die Hunte. Auf der Werft wurden Seeschiffe, später auch Spezialschiffe und Gastanker gebaut. Die Stapelläufe waren für die Oldenburger_innen stets ein spannendes Ereignis.

Die Ausstellung „Der Oldenburger Hafen – eine Zeitreise in Bildern“ gibt einen Einblick in die Hafengeschichte. Sie ist sowohl den Unternehmen, kleinen Handwerksbetrieben, Geschäften und Gaststätten gewidmet, die mit ihrem unternehmerischen Wirken Teil der wirtschaftlichen Entwicklung des Oldenburger Hafens geworden sind, als auch den Menschen, die am Hafen gewohnt und gelebt haben und leben. Die zahlreichen historischen und aufwändig restaurierten Fotografien der Ausstellung werden ergänzt durch Berichte von Zeitzeug_innen aus Oldenburg.

Parallel zur Ausstellung wird ein Katalog mit weiteren Bildern und Informationen erscheinen.

An drei Sonntagen zeigen wir zur Geschichte des Oldenburger Hafens außerdem ausgewähltes Filmmaterial aus unserem Archiv:

Am 16.10., 13.11. und 20.11. jeweils um 15.00 Uhr



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